Sonntag, 26. März 2017

Interview mit Boris Koch

Blog'nTalk 2017

Wie einige von euch bereits wissen, war ich am Freitag, den 24.03.2017, zu Blog'nTalk vom Random House Verlag auf der Leipziger Buchmesse eingeladen. Dort wurde wieder die alljährliche Interview-Challenge veranstaltet. Diese Chance habe natürlich auch ich voll und ganz genutzt. Ich konnte ein Interview mit Boris Koch, dem Autor der Drachenflüsterer-Reihe, ergattern. Was ich dabei alles erfahren habe, könnt ihr jetzt hier nachlesen.


Herr Koch, der vierte Teil Ihrer Drachenflüsterer-Reihe ist ja brandneu auf dem Markt. Da stellt sich doch die Frage, wie Sie auf die Idee zur Reihe kamen. Gab es einen speziellen Auslöser?
Explizit einen Auslöser gabe es nicht. Vielmehr kamen viele Ideen zusammen. Der Grundstein des Ganzen waren wahrscheinlich Dinosaurier, denen meine Faszination galt. Hinzu kam, dass ich mich ein wenig von den klassischen Heldensagen/Legenden distanzieren und in Verbindung dazu keinen Helden in strahlender Rüstung haben wollte.

Kann man denn jetzt auf weitere Teile der Reihe oder gar auf etwas ganz Neues hoffen?
Puh, ich habe gewusst, dass die Messe etwas zu zeitig ist. Da Band vier von Drachenflüsterer gerade eben erst erschienen ist, arbeite ich bis jetzt noch nicht an einem neuen Buch. Doch nächste Woche -nach dem ganzen Messetrubel- werde ich wieder anfangen zu schreiben. Ob es sich dabei um einen weiteren Teil von Drachenreiter handelt oder gar eine neue Reihe beginnt, kann ich aber noch nicht sagen.

Gibt es Charaktere in Ihren Büchern, die aus dem persönlichen inspiriert wurden?
Um ehrlich zu sein: ja. Es gab da ein Erlebnis mit meinem alten Schulleiter, welches hängen geblieben ist. Genau diese Situation hat mich zu einem meiner Charaktere inspiriert. Ansonsten kann ich sagen, dass auch Freunde von mir als Vorbilder für Charaktere diesen, diese aber so abgewandelt sind und weiterentwickelt werden, sodass man sie nicht mehr erkennen kann.

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen, war es schon in Ihrer Jugend präsent?
Ich habe schon immer gern und viel gelesen und hatte kein Talent für Musik und Fußball. So kam eins zum anderen. Ich habe anfangs nur für mich geschrieben, und als dann eines meiner Manuskripte angenommen wurde, ging es richtig los. Man kann also sagen, dass Schreiben schon immer -wenn auch unbewusst- ein Teil meines Lebens war.

Haben Sie ein gewisses "Ritual" beim Schreiben wie zum Beispiel einen Tee/Kaffee zu trinken oder an einem bestimmten Ort zu schreiben?
Nein, so kann ich das nicht nennen. An meinem Rechner im Arbeitszimmer ist für mich natürlich mein Arbeitsplatz, aber wenn ich zum Beispiel in der Bahn eine Idee habe, dann kann ich auch dort problemlos eine Kurzgeschichte oder dergleichen Schreiben.

Nun noch zwei speziellere Fragen zum Abschluss: Gibt es ein Fabelwesen, in dessen Haut Sie gern einmal schlüpfen würden?
So offensichtlich es auch klingt; ich würde mich wahrscheinlich für einen Drachen entscheiden. Die Idee an einen Ort zu fliegen, den kein anderer erreichen kann, fasziniert mich einfach.

Und nun noch die letzte Frage:  Wenn Sie sich eine (übernatürliche) Fähigkeit wünschen könnten, welche wäre das?
Wenn man schon so gefragt wir, denke ich dass unter Wasser zu atmen und den Druck auszuhalten sehr interessant wäre. Vor allem wenn ich mir vorstelle, dass ich um Bezug auf die vorherige Frage als Drache Unterwasser sein könnte. 



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen